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Aktuelles

Studie zur Nachhaltigkeit von Gründungen aus dem SGB II
Dienstag, 23. November 2010 um 08:13 Uhr
Wie bereits früher angekündigt, untersuchen wir derzeit im Wege einer empirischen Studie die Nachhaltigkeit von Gründungen aus dem SGB II. Wichtig ist uns hierbei u.a., wer den Absprung aus "Hartz IV" durch die Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit geschafft hat, welche persönlichen und äußeren Einflüsse und Faktoren für das Erreichen der wirtschaftlichen Tragfähigkeit maßgeblich waren und letztlich auch, ob sich die bisherigen Förderinstrumente bewährt haben oder wie diese besser und zielgerichtet angewandt werden können.
In der ersten Phase der Untersuchung wurden direkt Gründerinnen und Gründer befragt, die den Weg in die Selbstständigkeit aus dem Leistunsgbezug des SGB II gewagt haben. In der nunmehr folgenden zweiten Phase sind ARGE / JobCenter und Optionskommunen gefragt. Auch aus der Leistungsverwaltung heraus sind Daten erforderlich, um ein repräsentatives Gesamtergebnis zu erhalten.
Nach internen Auswahlprozessen wurden nun 63 ARGE / Optionskommunen im Bereich der gesamten Bundesrepublik Deutschland ausgewählt, die zur Teilnahme an der Erhebung gebeten werden. Selbstverständlich sind auch in diesem Teilprozeß alle datenschutzrechtliche Belange und Anforderungen gewährleistet. Wenn wir die Unterstützungen durch die Leistungsverwaltung erhalten, die wir uns erhoffen, so ist sich der Leiter der Projektgruppe Michael Herbers sicher, können wir die Gesamtergebnisse unserer Studie noch in der ersten Hälfte des Jahres 2011 veröffentlichen. Herbers, der die Untersuchung mit einem Team aus Kommunikationswissenschaftlern, Psychologen und Wirtschaftswissenschaftlern durchführt, sieht der notwendigen Unterstützung der ARGEn optimistisch entgegen. Letztlich, so fährt er fort, dient das Ergebis allen Beteiligten.